Geschichte des Beratungszentrums

Die arbeitsmarktpolitische Beratungseinrichtung des Beratungszentrums für Migranten und Migrantinnen (ehemaliger Verein zur Betreuung von AusländerInnen) besteht seit September 1983 und konnte durch die besondere Unterstützung des damaligen Sozialministers, Alfred Dallinger, mit zwei MitarbeiterInnen geschaffen werden. Auf Anregung und unter Mithilfe der VereinsmitarbeiterInnen wurden in der Folge weitere Beratungseinrichtungen für ausländische ArbeitnehmerInnen und ihre Familien auch in anderen Bundesländern gegründet.

Zusätzlich zu der Förderung durch das Arbeitsmarktservice Wien wurde mit November 2004 das Beratungs- und Betreuungsangebot der arbeitsmarktpolitischen Beratungs- und Betreuungseinrichtung durch die Förderung der Magistratsabteilung 17 – Integration und Diversität der Stadt Wien erweitert.

Am 26. Juli 2006 hat ein weiters Projekt des Beratungszentrums, PERSPEKTIVE – Berufs- und Bildungsberatung Asylberechtigte und Subsidiär Schutzberechtigte in Wien, gefördert durch den Europäischen Flüchtlingsfonds (EFF), Magistratsabteilung 17 und dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) gestartet. Derzeit läuft das Projekt ohne EFF-Förderung

Auf Initiative des Sozialministers, Rudolf Hundstorfer, a.D., sind die Anlaufstellen für Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen (AST) entstanden. Diese wurden Anfang 2013 österreichweit eingerichtet und agieren nunmehr erfolgreich als Beratungsstellen im Sinne des Anerkennungs- und Bewertungsgesetzes (AuBG).

Beratungszentrums für Migranten und Migrantinnen ist eine der ältesten und größten Beratungseinrichtungen in Österreich. Es ist eine wichtige und unabhängige Anlaufstelle für Migranten und Migrantinnen in Wien. Ratsuchende finden hier BeraterInnen mit langjähriger einschlägiger Erfahrung und umfangreichem Wissen. Zielgruppe sind Frauen und Männer mit nicht-deutscher Muttersprache bzw. österreichische StaatsbürgerInnen mit Familienangehörigen nicht-deutscher Muttersprache, die in Wien leben, anerkannte Konventionsflüchtlinge sowie subsidiär Schutzberechtigte.

Unsere Beratungs- und Betreuungseinrichtungen:

Arbeitsmarktpolitische Beratungs- und Betreuungseinrichtung für Migranten und Migrantinnen
Arbeitsmarktpolitische Beratung und Betreuung für Migrantinnen – Frauenberatung
Check in plus
Perspektive – Anerkennungs- und Weiterbildungsberatungsstelle für Asylberechtigte und NeuzuwanderInnen
AST Wien – Anlaufstelle für Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen für Wien
AST Niederösterreich – Anlaufstelle für Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen für Niederösterreich und Nordburgenland
Organigramm des Beratungszentrums für Migranten und Migrantinnen

Öffentlichkeitsarbeit

  • Teilnahme an und Bereitstellung des sehr umfangreichen und bereichsübergreifenden Expert/Innenwissens in Arbeitskreisen und anderen thematischen Foren zum Thema Ausländer / Migration / Arbeitsmarkt“
  • Stellungnahmen zu Entwürfen im Bereich der Ausländergesetzgebung
  • Referate und Vorträge im Rahmen von Fortbildung
  • Referate und Vorträge im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen für LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, StudentInnen sowie an Volkshochschulen und Universitätsinstituten
  • (mehrsprachige) Informationsvorträge und Gruppenberatungen für MigrantInnen und deren Organisationen
  • (mehrsprachige) Homepages – www.migrant.at und www.wequam.at
  • (mehrsprachige) Informationsblätter über ausländer- und sozialrechtliche Belange

ARGE MigrantInnenberatung Österreich

Europäischer Migrationsdialog:

Europäisches Vernetzungsprojekt zur EU-Einwanderungs- und Integrationspolitik

EQUAL:

Im Rahmen der Europäischen Gemeinschaftsinitiative EQUAL, die sich zum Ziel gesetzt hat, strukturelle Diskriminierung und Ungleichheiten am Arbeitsmarkt zu bekämpfen, war das Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen an folgenden Entwicklungspartnerschaften aktiv mit Modulen beteiligt:

Antenne: Entwicklung von Informations- und Sensibilisierungseinheiten (InfoSens) für Kursteilnehmer/innen. Projekt abgeschlossen.

Mit Ende Juni 2007 endeten die Wiener Entwicklungspartnerschaft InterCulturExpress und deren Projekte. Aktuelle Informationen zum Thema Bildung, Anerkennung von Qualifikationen, Förderung der beruflichen Chancen von MigrantInnen, etc. werden Sie auch weiterhin hier finden: „InterCulturExpress“.

Hier finden Sie die Erfolgsstory von InterCulturExpress: Die Erfolgsstory / Practical examples – Employability / Europäische Kommission-EQUAL

AE 2019