Vorgeschichte des europäischen bzw.
österreichischen Migrationsdialoges
EU – weite Prüfung der Machbarkeit eines solchen
Netzwerkes im Jahre 2001
Round Table Gespräche in
allen EU-Mitgliedsstaaten und in drei Beitrittskandidatenländern
Ergebnis:
Publikation einer
Feasibility Study „Engaging
Stakeholders in the emerging EU debates on migration“ im April 2002
Österreich
Nationaler Round Table in
Wien vom Wiener Integrationsfonds (WIF) organisiert, 11. Oktober 2001 in Wien
17 teilnehmende Wiener
Organisationen und Vertreter der Migration Policy
Group (MPG)
Ergebnis:
Interesse seitens der
teilnehmenden Organisationen an einem Europäischen Migrationsdialog
(EMD) gegeben; Zeit und andere Ressourcen äußerst knapp; Wiener
Integrationsfonds soll, unterstützt von einer wissenschaftlichen Einrichtung
und einer Nichtregierungsorganisation (NGO), nationaler Partner und
mittelfristig Informationsdrehscheibe für ganz Österreich werden.
1. Treffen des Europäischen Migrationsnetzwerks
in Brüssel – Ende Mai 2002
Migration Policy Group (MPG) gewann Organisationen aus 14
EU-Mitgliedsstaaten (außer Schweden) sowie zwei Beitrittskandidatenländer
(Polen, Tschechien – später abgelöst durch Ungarn) für die Teilnahme am
Netzwerk. Der Wiener Integrationsfonds sowie Helping Hands nahmen für Österreich teil:
Nationale Berichte über Österreich
AutorInnen: Karin König, Bernhard Perchinig
2. Treffen des Europäischen Migrationsdialoges
in Brüssel – Ende Mai 2003
Österreichischer Migrationsdialog
Im August 2003 übernahm das
Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen die Aufgabe des nationalen
Koordinators vom Wiener Integrationsfonds.
Im Herbst 2003 wird zur
Initiierung des Österreichischen Migrationsdialoges
eine Fachtagung
zur EU-Immigrations- und Integrationspolitik
in der Kammer für Arbeiter und Angestellte in Wien vorbereitet.