KRANKENVERSICHERUNG – WGKK – Stand 2016

Formulare und Informationen – ab 01.01.2016

HEILBEHELFE (WGKK) – Stand 01.01.2016

Die Kostenbeteiligung für Heilbehelfe und Hilfsmittel beträgt 10% des Tarifes (der Kosten) jedoch mindestens EUR 31,00

Informationsblätter der WGKK

Kostenanteilsbefreiung

  • Versicherte oder Angehörige, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • Versicherte oder Angehörige, die (ohne Rücksicht auf das Lebensalter) erhöhte Familienbeihilfe beziehen (Nachweis erforderlich)
  • Versicherte oder Angehörige, die von der Rezeptgebühr befreit sind
  • Hilfsmittel und Heilbehelfe, die als Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation gewährt werden (z.B. Krankenfahrstühle)

Achtung!

  • Die Verordnung des Arztes ist 14 Tage ab Ausstellungsdatum gültig
  • Maximale satzungsmäßige Kostenübernahme durch die Kasse netto 465,00. Ausgenommen: davon sind verordnete Behelfe, die als medizinische Maßnahme der Rehabilitation gewährt werden. In diesem Fall entfällt sowohl der Kostenanteil als auch der Höchstbetrag.
  • Für privat angeschaffte Heilbehelfe leistet die Kasse nach Vorlage der Verordnung und saldierten Rechnung eine Kostenerstattung in der Höhe von 80% der Vertragstarife
  • Bewilligungspflichtige Behelfe können in der Gruppe Heilbehelfe, in der Verwaltung der Wiener Gebietskrankenkasse, Wienerbergstraße 15-19, 1103 Wien, im Erdgeschoss und in den Bezirksstellen bearbeitet werden
  • Kosten für Heilbehelfe bzw. Hilfsmittel werden nicht erstattet, wenn der/die Anspruchsberechtigte eine/n gewerbliche/n Vertragspartner/in privat in Anspruch nimmt.

KRANKENTRANSPORT – KOSTENBEITRAG (WGKK) – Stand 01.01.2015

Pro Fahrt mit einem Vertragsfahrtendienst :   EUR 5,70 (= Rezeptgebühr)

Pro Fahrt mit einem Krankentransporter :       EUR 11,40 (= 2xRezeptgebühr)

Der zu entrichtende Kostenanteil ist pro Kalenderjahr der Höhe nach mit dem 72-fachen der jeweils gültigen Rezeptgebühr je Versicherten (Angehörigen) begrenzt. Der zu bezahlende Gesamtbetrag wird einmal jährlich im Nachhinein mittels Zahlschein von der Wiener Gebietskrankenkasse vorgeschrieben.
In folgenden Fällen wird der Kostenbeitrag nicht eingehoben:

  • für Transporte im Rahmen von Erste-Hilfe-Leistungen
  • von Kindern bis zum 15.Lebensjahr
  • von Personen, die von der Rezeptgebühr befreit sind
  • für Fahrten zur Dialyse-, Chemo- und Strahlentherapie

Die Wiener Gebietskrankenkasse übernimmt unter anderem keine Kosten für Transporte oder Fahrten von und zu:

  • einer Blutbank zur Eigenblutvorsorge,
  • einer Gesundheitseinrichtung der Magistratsabteilung 15,
  • einer Begutachtungsstelle anlässlich der Vorladung des Pensionsversicherungsträgers
  • dem Verwaltungsgebäude 10., Wienerbergstraße 15-19 zwecks Einholung einer Bewilligung
  • zu den Wohnsitzbezirksstellen anlässlich der Vorladung zum kontrollärztlichen Dienst.
  • anlässlich des Stillens eines in Anstaltspflege befindlichen Säuglings
  • während einer stationären Anstaltspflege (z.B. Besuchsfahrten)
  • Ein Abtransport vom Berg in das Tal (Bergekosten mittels Akja, Pistenrettung, Bergrettung), der infolge eines Unfalles in Ausübung von Sport und Touristik benötigt wird, kann kraft Gesetzes nicht vom Krankenversicherungsträger übernommen werden.

Hinweis: Flugtransport / Hubschraubertransport Sollten Sie sich zum Zeitpunkt des Transportes vorübergehend nicht am Wohnort aufhalten (Urlaub im Inland oder EU- bzw. Vertragsstaat) übernimmt die Wiener Gebietskrankenkasse jene Kosten des Transportes vom Aufenthaltsort zur nächstgelegenen, geeigneten Behandlungsstelle und von dieser wieder nur bis zum vorübergehenden Aufenthaltsort zurück. Der Mehraufwand, der durch eine gewünschte Überstellung an den Heimatwohnort oder auch in ein Heimatkrankenhaus entsteht, geht zu Lasten des Versicherten. Es ist heute daher fast unverzichtbar, bei Reisen im In- oder Ausland eine ausreichende private Vorsorge zu treffen.
MEHR INFO

Adressen

Ansprechpartner WGKK – Gruppe Leistungserbringung der Leistungsabteilung

  • Telefonnummer:
  • Fahrtspesen: (+43 1) 60122-2458
  • Transporte (unbezahlte): (+43 1) 60122-2410
  • Transportkostenersatz: (+43 1) 60122-2409, 2630

SERVICE-ENTGELT FÜR DIE E−CARD (WGKK) – Stand 01.01.2016

Höhe des Service−Entgelts pro Jahr EUR 11,10.

Informationen über E-Card

Das Service-Entgelt ist für die nachstehend angeführten Personengruppen abzuführen, wenn sie am Stichtag 15. November 2007 durch den Dienstgeber zur Krankenversicherung nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz gemeldet bzw. mitversichert sind:

  • Dienstnehmer,
  • freie Dienstnehmer,
  • Lehrlinge,
  • Personen in einem Ausbildungsverhältnis,
  • Dienstnehmer, die auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit mindestens die Hälfte ihres Entgelts vom Dienstgeber fortgezahlt bekommen,
  • Bezieher einer Ersatzleistung für Urlaubsentgelt,
  • Bezieher einer Kündigungsentschädigung und
  • mitversicherte Ehegatten/haushaltsführende Angehörige/Lebensgefährten der vorstehenden Personen.

Ausgenommen:

  • geringfügig Beschäftigte,
  • Dienstnehmer, die am 15. November 2007 keine Bezüge erhalten (also zB bei Wochenhilfe, Karenz nach dem Mutterschutzgesetz/Väter-Karenzgesetz,
  • Präsenzdienst/Zivildienst),
  • Dienstnehmer, die auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit weniger als die Hälfte ihres Entgelts vom Dienstgeber fortgezahlt bekommen,
  • Personen, von denen bekannt ist, dass sie der Dienstgeber wegen Pensionsantritt im ersten Quartal des nachfolgenden Kalenderjahres von der Pflichtversicherung in der Krankenversicherung abmelden wird, und
  • als Angehörige geltende Kinder,
  • PensionsbezieherInnen
  • Rezeptgebührenbefreite

SPITALSKOSTENBEITRAG – ZUZAHLUNG IM SPITAL 2015 (WGKK)

In den Wiener städtischen Spitälern ist je Verpflegstag ein Spitalskostenbeitrag, ein Fondsbeitrag und ein Beitrag zur verschuldensunabhängigen Patientenentschädigung von insgesamt EUR 11,74 zu bezahlen (Für maximal 28 Spitalstage pro Jahr.

Mitversicherte Angehörige zahlen in jedem Fall einen Kostenbeitrag von EUR 20,20 pro Verpflegungstag (EUR 9,10 für das Psychiatrische Krankenhaus), auch wenn der Versicherte von der Rezeptgebühr befreit ist.

Dieser Beitrag entfällt, wenn die Voraussetzungen zur Befreiung von der Rezeptgebühr gegeben sind (auch bei Organspenden sowie bei Spitalsaufenthalt aufgrund von Schwangerschaft), sobald die Anstaltspflege die Dauer von 28 Tagen im Kalenderjahr übersteigt (ab dem 29. Tag)

UNTERBRINGUNGSKOSTEN FÜR DIE BEGLEITPERSON EINES KINDES IN KH DER STADT WIEN (WGKK)

Die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung in einer Krankenanstalt als Begleitperson (Begleitung der Mutter bei kleinen Patienten auf einer Kinderstation oder die Begleitung durch eine andere Kontaktperson) können durch die Wiener Gebietskrankenkasse nicht übernommen werden. Spezielle Fragen über die Höhe der Pflegegebühren für eine Begleitperson, welche im jeweiligen Krankenanstaltengesetz geregelt ist, bzw. die Möglichkeit der Unterbringung einer Begleitperson, richten Sie bitte direkt an die betreffende Krankenanstalt.

ZUZAHLUNG ZU MASSNAHMEN DER REHABILITATION UND BEI MASSNAHMEN DER FESTIGUNG DER GESUNDHEIT UND GESUNDHEITSVORSORGE IN DER KRANKEN- UND PENSIONSVERSICHERUNG(WGKK ODER PVA) – Stand 01.01.2016

Zuzahlung (und Befreiung davon) bei Maßnahmen der Rehabilitation und bei Maßnahmen der Festigung der Gesundheit und der Gesundheitsvorsorge in der Kranken− und Pensionsversicherung beträgt in 2016 EUR 7,78 (für höchstens 28 Tage pro Jahr).

Höhe der Zuzahlungen pro Verpflegstag

Maßnahmen der Rehabilitation  7,78
Maßnahmen der Festigung der Gesundheit und der Gesundeitsvorsorge
monatliches Bruttoeinkommen bis 882,78 0,00
monatliches Bruttoeinkommen bis 1.464,17 7,78
monatliches Bruttoeinkommen bis 2.045,55 13,33
monatliches Bruttoeinkommen über 2.045,55 18,90
Grenzbetrag für die Befreiung von Zuzahlungen: Personen, deren monatliche Bruttoeinkünfte 882,78 nicht übersteigen oder Ausgleichszulage beziehen oder bedarfsorientierte Mindessicherung beziehen sowie von der Rezeptgebühr befreite Personen