Europäischer Migrationsdialog

Auf dieser Seite werden laufend Informationen zum Thema, ausgewählte Links und eine Sammlung der einschlägigen EU-Richtlinien (europäische rechtliche Grundlagen) geboten.

Sollte Interesse an einem Newsletter über diese Informationen bestehen, ersuchen wir um ein Mail an migrationsdialog@migrant.at.  

 

Aktuelle Informationen

Der Europäische Rat hat bei seiner Tagung am 15. und 16. Oktober 2008 den  Europäischen Pakt zu Einwanderung und Asyl Informationen (Nr.: 13440/08) angenommen. Dieser bildet nunmehr den europäischen Sockel für eine gemeinsame Einwanderung- und Asylpolitik.

Inhalt und Zielsetzungen

 

Der „Europäische Migrationsdialog“ (European Migration Dialogue – EMD) ist ein regierungsunabhängiges Projekt zur EU weiten Vernetzung von Informationsflüssen und Beobachtungsprozessen der Vergemeinschaftung der EU-Einwanderungs- und Integrationspolitik. Zu den Akteuren gehören nichtstaatliche Vereine und Initiativen, Interessensvertretungen bis hin zu wissenschaftlichen Einrichtungen (sogenannten „Stakeholders“). 

Das Hauptziel dieser Partnerschaft ist die Förderung einer gut informierten europaweiten Debatte zu Migration und Migrationspolitik in der EU. Im Vordergrund stehen hierbei die europäischen Entwicklungen in diesem Bereich, die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien im österreichischen Recht und die Erarbeitung bzw. Aktualisierung der nationalen Berichte (Mapping Exercises).

 

Initiative, Koordination und Partnerorganisationen

 

Das Projekt wurde von der europäischen Nichtregierungsorganisation Migration Policy Group (MPG) mit Sitz in Brüssel initiiert und wird von ihr koordiniert. Derzeit gibt es in 16 EU Staaten Partnerorganisationen, die einen solchen Dialog und Vernetzungsprozess im jeweiligen Land koordinieren bzw. aufbauen. 

Für den Zeitraum vom 1. April 2004 bis September 2005 wurde das Projekt im Rahmen der INTI-Budgetlinie von der Europäischen Kommission finanziell unterstützt. 

Österreichischer Migrationsdialog

Für Österreich hat das Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen diese Aufgabe im August 2003 vom Wiener Integrationsfonds übernommen und nimmt diese nunmehr wahr.